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Antiguo 03/12/06, 22:25:00   #51 (permalink)
baronrojo
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Re: Nico Hulkemberg



DKM-Champion Nico Hülkenberg
das Maß aller Dinge



Er scheint in der Deutschen Kart-Meisterschaft das Maß aller Dinge: Nico Hülkenberg knüpfte zum Saisonauftakt in Oschersleben da an, wo er beim Finale 2003 in Ampfing aufgehört hatte und strahlte mit der Sonne um die Wette. Der einzige, der dem CRG Holland-Piloten im Sprint noch Paroli bieten konnte, war Denis Pennekamp. Der war im Finale aber nach einem Unfall mit technischen Problemen zurückgefallen und dann sogar komplett ausgeschieden. Hinter dem Emmericher kamen im Finale mit drei Sekunden Rückstand Teamkollege Mike Dielen und der Österreicher Martin Ragginger (KSN Official Racing Team) ins Ziel.
Im Zeittraining hatte Nico Hülkenberg sich noch mit einer guten Zehntel Sekunde vor Denis Pennekamp und Patrick Lumma (KSN Official Racing Team) die beste Ausgangsposition für die Heats erkämpft. Doch schon hier zeigte er der Konkurrenz ihre Grenzen auf. Im ersten knapp zwei Sekunden vor David Schuster (millenium CRG-Racing), im zweiten fast drei Sekunden vor Teamkollege Neke Burhenne. So ergab sich auch nach den Heats ganz vorne keine Veränderung. Nico Hülkenberg übernahm die Pole vor Patrick Lumma, dahinter reihten sich Denis Pennekamp und David Schuster ein. Martin Ragginger und Kati Droste (Siemens Motorsport) gingen aus der dritten Reihe ins Rennen.
Mit dem ersten Startversuch im Sprint war Rennleiter Werner Großevollmer gar nicht zufrieden. Erst ließ er eine weitere Runde formieren, dann sogar den Start abbrechen. Die Spitze des Feldes wurde zur Ordnung gerufen. Seiner Ansicht nach waren die ersten vier in der Einführungsrunde etwas zu forsch miteinander umgegangen. "Wir haben versucht, das Tempo raus zunehmen, aber von hinten wurde gedrückt", bestätigte Patrick Lumma später. Der zweite Versuch klappte dann besser. Leid tragende waren Elmar Girschitzka (Team Hemkemeyer), der ohne seinen Ausfall im Heat durchaus vorne hätte mitfahren können, und Aljosha Perin (KSN Official Racing Team). Beide bekamen ihre Karts nicht mehr rechtzeitig zum zweiten Start fit und wurden gleich wieder raus gewunken.
Vorne setzten sich Nico Hülkenberg und Denis Pennekamp an die Spitze. Martin Ragginger, Kati Droste und Patrick Lumma reihten sich dahinter ein. Patrick Lumma war es am Start nicht gelungen, sich dazwischen zu schieben und seinen Platz zu verteidigen. Im hinteren Mittelfeld waren mehrere Fahrer von Rangeleien in der ersten Kurve betroffen und mussten das Rennen von hinten aufrollen. Nach wenigen Runden hatten sich die beiden Führenden vorne abgesetzt und Nico Hülkenberg bekam zu spüren, dass es auch für ihn Konkurrenz im Feld gibt. Dennis Pennekamp hielt das Tempo, auch wenn er nie Anstalten machte, zu überholen. Hart umkämpft waren die Plätze dahinter. Martin Ragginger profitierte von dem Duell, das Kati Droste und Patrick Lumma hinter ihm führten. Erst etwas später konnten sich die beiden vom Hauptfeld lösen, es gelang aber nicht, auf Martin Ragginger aufzufahren. Wenige Runden vor Schluss gelang es Patrick Lumma, in der Kurve nach Start und Ziel an Kati Droste vorbei zu fahren und sich so Platz vier zu sichern. Großes Pech für die Dorstenerin: In der letzten Runde musste sie ihr Kart mit festgefahrenem Motor abstellen.
Beim Start zum Finale gab es zumindest ganz vorne erneut keine Veränderung. Nico Hülkenberg verteidigte seine Führung und setzte sich schon nach wenigen Metern leicht ab. Hinter ihm folgten Martin Ragginger, Patrick Lumma, Neke Burhenne und Timo Leto. Eine Kollision noch in der ersten Runde, von der auch der Sprint-Zweite und Überraschungsfahrer des Wochenendes Denis Pennekamp betroffen war, würfelte das Feld hinter dieser Gruppe mächtig durcheinander. Profitieren konnten davon unter anderem Kati Droste, Thomas Stern (Team Zinner) und DKM-Neuling Philip Wulbusch (KSN Official Racing Team). Während vorne der amtierende DKM-Champion immer einsamer seine Runden zog, ging es hinter ihm richtig zur Sache. Mike Dielen kämpfte sich durch die Verfolgergruppe und holte kurz vor Schluss auch Martin Ragginger noch ein, der zwischendurch auch recht einsam an zweiter Position durch die Kurven zog. Weiter hinten wurde verbissen um jeden Platz gekämpft. Mit all dem hatte der Führende aber nichts zu tun. Er kam mit drei Sekunden Vorsprung ins Ziel, hinter ihm Mike Dielen und Martin Ragginger, der sich vor allem über die verpatzten Chancen im Zeittraining ärgerte. „Das Zeittraining habe ich selbst ein bisschen versaut, obwohl das Kart gut war. Mit den Heats und den beiden dritten Plätzen kann ich zufrieden sein, obwohl es mich viele Meisterschaftspunkte gekostet hat.“
Beim Sieger hingegen blieb kaum ein Wunsch offen. „Das war ein Super-Wochenende“, meinte Nico Hülkenberg. „Ich habe alles gewonnen, was man an einem Wochenende gewinnen kann. Da kann man nur hoffen, dass es auch so weiter geht.“
In der Gesamtwertung übernimmt Nico Hülkenberg (40 Punkte) die Führung vor Martin Ragginger (24) und Mike Dielen (21).

( LAMENTO LO DEL ALEMAN PERO LA MAYORIA DE LA INFORMACION QUE HAY ES SOLO EN SU IDIOMA NATAL Y DE LAS TRADUCIONES NO ME FIO DEMASIADO)
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Última edición por baronrojo fecha: 03/12/06 a las 22:31:42.
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